Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung. Nur ein paar Reisefreudige der Feuerwehr Wangen- Brüttisellen sind unterwegs. Und mit dem Gefährt, welches wir haben, macht es doppelt so viel Spass. Natürlich ist auch unser Chauffeur spitze und bringt uns wohin Rindi will!

Zuerst geht es Richtung Gotthard und die ersten stehen schon an der Bar, um einen Kaffee mit Gipfeli zu geniessen. Das braucht etwas Können, denn es holpert, schüttelt und rüttelt. Unser erster Halt ist die Station der Dampfbahn Furka. Voll bepackt mit Sandwiches, Wein und Bier, besteigen wir unser Zügli und los geht’s. Wie kleine Kinder schauen alle fasziniert aus den Fenstern. Nach der Warnung des Kondukteurs schliessen wir diese aber vor dem Tunnel. Und siehe da, bei einem Blick zurück, raucht es aus der Röhre.

Nach einem Druckabfall, einem Tankstopp für Wasser und wunderschöner Landschaft, erreichen wir Furka. Dort nehmen die einen sofort die WC Anlagen in Anspruch, die anderen machen ein Nickerchen und wieder andere belagern das Buffet. Nach einer halben Stunde Pause geht es den Berg wieder hinunter nach Gletsch. Dort wartet schon unser Bus mit Chauffeur (oder umgekehrt).

Weiter geht es auf kurviger Strecke auf den Grimsel, wo wir unser Mittagessen einnehmen. Und schon bald geht die Fahrt weiter Richtung Ziel: Sörenberg. Auf halber Strecke müssen wir einen Kaffeehalt einlegen, da grosse Busse nur zu bestimmten Zeiten fahren dürfen. Wir versüssen unsere Wartezeit mit einem Coupe Nesselrode.

Als wir unser Ziel erreichen, müssen wir sofort unser Zimmer beziehen, dann zum Apero und dann zum Znacht. D.h. vor dem Znacht dürfen die einen noch eine ganze Bar aus Holz zum Haus hin transportieren.

Nach dem Raclette im Freien, zieht es alle in die Hotelbar… Und da steht ganz allein ein Jöggelikasten, aber nur kurze Zeit! (Dafür gibt es eine lange Nacht.)

Am anderen Morgen, gestärkt durch das Frühstück, geht es ab in luftige Höhe. Nach einem ersten Kletterakt dürfen wir uns in 6m über dem Boden in Seilen tummeln. Als Zuschauer sieht das sicher lustig aus. Nach gut 1,5 Stunden klettern und dem Abseilen dürfen die einen auf einen senkrechten Baumstamm klettern und die anderen die Riesenschaukel benutzen. Leider wird dann gewechselt!

Dieser Adrenalinkick macht Hunger und Durst. Nach dem Mittagessen müssen wir uns schon wieder auf den Heimweg machen. Die meisten sind so erschöpft, dass sie von der Fahrt nichts mehr mitbekommen und der harte Kern ist wo? Ganz klar, natürlich an der Bar… Und so kommt es, dass das super Wochenende schon wieder vorbei ist! Danke vielmals für die Organisation und bis zum nächsten Jahr!

                Andrea Rebsamen